(Vers 1) Tina M., ich seh’ dich klar, dein LĂ€cheln ist Maske, jedes Wort aus deinem Mund ist eine fromme Lask’ an die Wahrheit. Dein Freundeskreis kennt dich nicht, er sieht nur die Fassade, denn du rennst vor Verantwortung, die du so sehr hasst. Du trittst die TĂŒren ein aus Wut, weil du dich selbst nicht kennst, deine Sucht ist dein Regisseur, in diesem schlechten Film. (Chorus) Tina M., dein Weg ist Schrott, am Ende bist du allein, tot. (Vers 2) Der Alkohol fließt in deinen Adern, ertrĂ€nkst die stumme Scham, wechselnde MĂ€nner in deinem Bett, suchst Halt in dem, der kam. Der Joint dreht sich, du drehst dich ab vom Leben, das du hasst, Assi-Lifestyle ist dein Preis, aus MĂŒlltonnen frisst du, was der Rest verpasst. Deine ZĂ€hne, vergammelt und zerbrochen, wie dein Geist, du schuldig gibst den anderen die Schuld, doch du bist der Meister im Streit. (Chorus) Tina M., dein Weg ist Schrott, am Ende bist du allein, tot. (Vers 3) Ungewaschen, ungepflegt, dein Äußeres ein Spiegelbild der Not, du hast nichts aus dir gemacht, nur Fett und Angst im Bauchkot. So dick und unsicher, zitterst du vor jeder Wahl, blockierst dich vor neuem, bevor du ĂŒberhaupt versuchst, mal nah. Die Familie schaut auf dich herab, mit Blicken voller Hohn, sie wĂŒnschten, du wĂ€hlst den bess’ren Weg, doch du wĂ€hlst den einfachen Thron. (Bridge) Und was bleibt, wenn die Party endet, wenn der Körper versagt? Wenn die LĂŒgen dich einholen und die Jugend verblasst? Die Zukunft, die dich wartet, ist kalt und leer und grau, ein einsamer Spiegel, in dem du nur noch dich selbst schaust. (Vers 3 - schlechte Zukunft) Du wirst alt allein in deinem Dreck, die Gelenke steif und krank, niemand, der dich hĂ€lt, kein Lachen, das die Stille durchbringt. Die Angst, die du verdrĂ€ngt hast, wird zu deinem stummen Begleiter, ausgelacht und nicht ernst genommen, bis zum letzten, leisen Neuer. (Chorus) Tina M., dein Weg ist Schrott, am Ende bist du allein, tot.