Intro Guter Tag im Supermarkt. Schlechte Nacht im Kopf. ________________________________________ Part 1 Guter Tag im Supermarkt, Lächeln an der Kasse, doch mein Spiegelbild wirkt wie ’ne schlecht bezahlte Maske. Zwischen Sonderangeboten für ’n bisschen Glück, liegt mein Herz auf Rabatt, doch keiner nimmt es mit. Ich trag Druck wie Rucksäcke aus Erwartungen, alle reden von Freiheit, doch laufen wie sklaven rum Wir verkaufen uns selbst für ein sauber gedrucktes Leben, mit discounterTräumen im sale und verfallenen Seelen. Jeder will besonders sein, doch besonders heißt eigen ihr geht angepasst unter ich ehrlich entgleisen. Ich hör Stimmen in mir klingen von Pflicht und Profit, doch ich hör aufs Kind, das ich w*r, bevor ich gelernt hab zu knien. ________________________________________ Hook Kranke Welt, guter Tag im Supermarkt, alles hell beleuchtet, doch mein Inneres verblutet grad Wir kaufen uns Normalität, portioniert und verpackt, und nennen es Leben, obwohl etwas fehlt jede Nacht. Kranke Welt, guter Tag im System, wo du funktionierst oder leise untergehst. Wenn ich hier bleib, dann mit Narben im Herz, lieber echt und zerbrochen als garkeinen wert ________________________________________ Part 2 Ich seh Zukunft in Augen, die Hoffnung verkaufen, weil Träume nur zähln wenn umsätze rauf gehen Wir lernen früh, wie man Gefühle verbirgt, wer zu viel empfindet, wird übel verwirrt –bis gefühle ertrinken – du dich nicht mehr hörst Nerven zusamm bruch sie sagen: „Reiß dich zusammen“, man du kannst noch – wenn nicht bist du schwach Wir therapieren die Symptome, w*r nie kern der idee Sie verweht sofor in der zeit die uns lehrt, dass man wertvoll ist, wenn man performt und nicht zweifelt. Meine Zweifel sind doppelt, wie Reime im Takt, sie greifen sich fest wie Gedanken um drei Uhr nachts. Ich bin nicht verloren, ich such nur den Sinn in ’ner Welt, die vergisst, wer wir eigentlich sind ________________________________________ Hook Kranke Welt, guter Tag im Supermarkt, alles hell beleuchtet, doch mein Inneres verblutet grad Wir kaufen uns Normalität, portioniert und verpackt, und nennen es Leben, obwohl etwas fehlt jede Nacht. Kranke Welt, guter Tag im System, wo du funktionierst oder leise untergehst. Wenn ich hier bleib, dann mit Narben im Herz, lieber echt und zerbrochen als garkeinen wert ________________________________________ Part 3 Ich schreib Zeilen für die, die sich nachts nicht mehr spüren, die im Lärm dieser Welt ihre Stimme verlieren. Für die, die lächeln gelernt haben wie eine Technik, doch innerlich brechen, weil es niemals echt is Ich bin kein Held, nur ein Mensch wie er ist , ich bleib ich mit Gedanken, die drücken wie Beton auf der Brust. Bewegen in schranken –nur waaghaft geduckt Doch wenn meine Worte auch nur einen erreichen, w*r die Dunkelheit sinnvoll, die ich tragen musst ________________________________________ Outro Vielleicht ist diese Welt nicht krank, sondern überfordert. Vielleicht sind wir nicht kaputt, sondern einfa